Weltwirtschaftsordnung

Das Model und die Armen. Bibi Russell - Der Engel von Bangladesh

„Viel zu groß, viel zu dünn, viel zu dunkelhäutig!“ – als Mädchen entsprach Bibi Russell ganz und gar nicht dem herrschenden Schönheitsideal in ihrer Heimat Bangladesch. Doch gerade diese Qualitäten sollten ihr zu einer internationalen Karriere verhelfen – als Top-Model auf den Lauf-stegen berühmter westlicher Mode-Designer. Und dies ist nur einer der vielen Widersprüche, mit denen Bibi Russell ihren Lebenslauf beschreibt. Zum Studium nach London gekommen, machte sie schnell Karriere. Doch nach 20 Jahren hatte sie genug davon.

Sonne der Hyänen

Der Film zeichnet den Weg eines nordafrikanischen Fischerdorfes nach, das schließlich zu einem Touristenzentrum wird. Im Mittelpunkt stehen drei Personen, die die alltäglichen Begebenheiten des Dorfes auf unterschiedliche Art repräsentieren: der Fischer Tahar, der ein eigenes Boot besitzt, der Dorfschmied Lamine, der in der französischen Armee in Indochina und in Syrien Dienst getan hat und wegen seiner Erfahrung sowie Klugheit von den Dorfbewohnern verehrt wird, und Hai Ibrahim, der reichste Mann des Dorfes, dem Boote und Bauernhöfe gehören.

Mbogos Ernte

Am Beispiel der Baumwolle und ihrer Funktion für die Menschen in einem tansanischen Dorf werden die Abhängigkeiten eines armen Landes auf dem Weltmarkt verdeutlicht.

Ukamau

in seinem ersten Spielfilm thematisiert Jorge Sanjines am Beispiel eines persönlichen Schicksals die Rache der Indios für jahrhundertelange Unterdrückung.

Bluternte

Der Film greift verschiedene Aspekte des großen Geschäfts mit kommerziellen Blutspenden auf. Die Lebensverhältnisse in den Ländern der Dritten Welt, in den USA und Deutschland werden verglichen und es werden die Personenkreise benannt, die am Plasma verdienen.

Einmal im Leben ins Kino

Die fiktive Geschichte der Jungen, die aus dem Dorf gelockt werden und als Sklaven im indischen Teppichgürtel enden, basiert auf der Arbeit der indischen Hilfsorganisation South Asian Coalition on Child Servitude (SACCS) und deren Gründer Kaylash Satyarthi, der für sein Engagament 2014 mit Friedensnobelpreis geehrt wurde.

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