Gender

Bintou

Als sich Binotu entschließt, ihre Tochter zur Schule zu schicken, kommt es zum Streit mit ihrem Mann, der kein Schulgeld für ein Mädchen bezahlen möchte. Doch Bintou gelingt es, allen Widerständen zum Trotz, eine erfolgreichen Hirsebierverkäuferin zu werden.

Puppen aus Ton

In einem tunesischen Dorf vermittelt der ehemalige Hausangestellte Omrane junge Mädchen als "Mädchen für alles" an Haushalte in der Hauptstadt. Als die schöne Hausangestellte Rebeh wegläuft, plagen Omrane Gewissensbisse und er macht sich auf die Suche nach der jungen Frau.

 

Faat Kiné

An dem Tag, als die selbstwusste alleinerziehende Mutter Faat Kiné ihre neue Tankstelle in Dakar eröffnet, lässt sie ihr Leben mit all seinen problematischen Seiten Revue passieren.

Scheidung auf Iranisch

Im Iran kann sich eine Frau nicht ohne das Einverständnis ihres Ehemannes scheiden lassen. Anhand von drei Fällen beim Familiengericht in Teheran ermöglicht die Filmemacherin Kim Longinotto einen Einblick in die Familienstrukturen in einer von Männern dominierten Gesellschaft.

Ich habe getötet

Der noch vor dem Ende des Bürgerkriegs gedrehte Film fragt nach dem Schicksal der ehemaligen Kindersoldaten, die nun in Monrovia, der Hauptstadt des vom Krieg verwüsteten Liberia leben. Fünf der ehemaligen Kindersoldaten, sie sind heute zwischen 20 und 25 Jahre alt, kommen dabei ausführlich zu Wort.
 

Tania la Guerrillera

Tamara Bunke, eine junge Frau aus der DDR, kam zusammen mit Che Guevara in den bolivianischen Anden bei einem Hinterhalt ums Leben. In der DDR als Heldin verehrt, galt sie im Westen als KGB-Spionin. Damit spiegelt ihr Schicksal sowohl die Zeit des kalten Krieges in Europa als auch die Hoffnung auf revolutionäre Befreiung in Lateinamerika.

Frag nicht, warum

Die 17-jährige Anousheh lebt mit ihren streng muslimischen Eltern und zwei Brüdern in Karachi, Pakistan. Obwohl sie an religiösen Fragen durchaus interessiert ist, will sie sich damit nicht abfinden, dass die Tradition ihr als Frau Vorschriften macht. Der Film porträtiert die Jugendliche auf der Suche nach der Verwirklichung ihrer persönlichen Freiheit.
 

Die fünfte Jahreszeit

Rund um eine Familienfehde in einem abgelegenen Dorf in Hochland Irans entspannt sich eine temporeiche Komödie, in der es auch um die Klischees von der Rückständigkeit des Landes und der bewunderten, aber fragwürdigen Modernität der Stadt geht.

Seiten

RSS - Gender abonnieren